Gerüstete Ritter auf Rädern Berlin, 15. März 2011: Die Deutsche Verkehrswacht und der Bundesverband der Motorradfahrer (BVDM) raten allen Motorradfahrern zum Tragen von spezieller Schutzkleidung. Zusätzlich zum gesetzlich vorgeschriebenen Motorradhelm, schützt moderne Motorradbekleidung nicht nur vor den möglicherweise schlimmen Folgen eines Sturzes, sondern jederzeit auch vor Witterungseinflüssen. Worauf dabei zu achten ist, verraten folgende Tipps: Eine wichtige Schutzfunktion im Falle eines Sturzes erfüllt die so genannte "Protektoren-Kombi". Das Obermaterial sollte aus Leder oder einem abriebfestem Textilgewebe sein, um den Träger beim Rutschen über den Asphalt vor schweren Schürfwunden zu bewahren. Nach EN 1621-1 und EN 1621-2 genormte Protektoren schützen die bei einem Sturz besonders gefährdeten Körperstellen wie Rücken, Knie, Ellenbogen und Hüfte. Alternativ zum Einteiler können Motorradfahrer auch spezielle Jacken und Hosen tragen. Dann sollten sie allerdings darauf achten, dass diese durch einen Reißverschluss miteinander verbunden werden können. So verschiebt sich die Kleidung im Falle eines Sturzes nicht. Motorradstiefel und -handschuhe bewahren Hände und Füße vor Verletzungen. Wichtig ist, auch hierbei auf Protektoren zu achten, da ein normaler Lederstiefel den Fuß nicht schützt, wenn dieser bei einem Sturz unter der Maschine eingeklemmt wird. Motorradbekleidung sollte bequem sein und eine gute Passform haben. Nur so ist gewährleistet, dass sie immer getragen wird und die Protektoren im Ernstfall an der richtigen Stelle bleiben. Der beste Schutz vor Verletzungen ist allerdings eine vorrausschauende und defensive Fahrweise. Dann kann der Biker kritische Situationen frühzeitig erkennen und rechtzeitig auf sie reagieren. Die aktuellen Pressemitteilungen der Deutschen Verkehrswacht sowie weitere Infos finden Sie auch auf Twitter: http://twitter.com/dtverkehrswacht Radfahren im Winter: Ohne Schlingern durch den Schnee Berlin, 08. Dezember 2010: Im Winter Rad zu fahren kann auch Spaß machen, wenn Radfahrer einige Punkte beachten: Radbekleidung für den Winter sollte nicht nur warm halten, sondern dem Fahrer auch genügend Beweglichkeit ermöglichen. Neben Jacke und Hose sollten außerdem die Handschuhe mit Reflektoren versehen sein. So werden Handzeichen vor dem Abbiegen auch bei Dunkelheit besser wahrgenommen. Mit speziellen Winterreifen fürs Fahrrad verlieren sogar Eis und Schnee ihren Schrecken. Im Gegensatz zu Autofahrern dürfen Radfahrer nämlich Spikes im Straßenverkehr nutzen. Das Schlingern über glatte Straßen wird somit verhindert. „Winterliche Kleidung ist meist in dunklen Farben gehalten. Daher empfehlen wir allen Fahrradfahrern, Reflektoren an ihrer Kleidung anzubringen.“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „So werden Sie auch bei Dunkelheit rechtzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen und tragen entscheidend zu Ihrer eigenen Sicherheit bei.“ Insbesondere für Fahrradfahrer gilt in der dunklen Jahreszeit das Motto der Deutschen Verkehrswacht „Sicherheit durch Sichtbarkeit“. Eine funktionierende Beleuchtung sowie die vorgeschriebenen Reflektoren sind das A und O, um von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig wahrgenommen zu werden. Weitere Informationen unter: Begleitetes Fahren ab 17: Erfolgsgeschichte für die Verkehrssicherheit in Deutschland Berlin, 4. August 2010: Die Bundesregierung berät heute über
die Zukunft des bundesweiten Modellprojekts "Begleitetes Fahren
ab 17", kurz BF 17. Hierzu der Präsident der Deutschen Verkehrswacht, Kurt Bodewig, Bundesverkehrsminister a.D.: "BF 17 ist die erfolgreichste Maßnahme zur Reduzierung des Unfallrisikos junger Fahrer, die es in der Bundesrepublik je gab. Die Deutsche Verkehrswacht hat an der Entwicklung von BF 17 mitgearbeitet. Wir setzen uns heute ,ohne Wenn und Aber' für die Überführung des Modellprojektes in dauerhaftes Fahrerlaubnisrecht ein." Von allen Verkehrsteilnehmergruppen haben die jungen Pkw-Fahranfängerinnen und Fahranfängern im Alter zwischen 18 und 24 Jahren das höchste Unfallrisiko. Es ist ein Gebot der Vernunft, Maßnahmen zur Verringerung des Unfallrisikos frühestmöglich anzusetzen und die jungen Fahrerinnen und Fahrer vor dem Beginn ihres selbstständigen Autofahrens als 18-Jährige anzusprechen. Gegenwärtig beschreiben Forschungsergebnisse, dass BF 17-Teilnehmer
um 23 Prozent geringer an erheblichen Unfällen beteiligt sind als
Fahranfänger, die ihre Fahrerlaubnis auf herkömmlichem Weg
erworben haben, und um rund 22 Prozent weniger an erheblichen Verkehrsverstößen. Dies sind Ergebnisse, die bei einer bisherigen durchschnittlichen Nutzungsdauer
von sieben bis acht Monaten und einer durchschnittlichen Fahrleistung
in Begleitung von 2.400 km erreicht werden. Durch eine umfassendere
Ausschöpfung der Begleitphase kann die Sicherheitswirksamkeit von
BF 17 noch deutlich gesteigert werden. Bodewig: "Ich wünsche mir, dass noch viele Eltern und Erziehungsberechtigte ihren Jugendlichen den Führerscheinerwerb ab 17 und möglichst viel Fahrpraxis bis zum 18. Geburtstag ermöglichen." BF 17 zielt darauf ab, Fahranfängern unter Aufsicht von geübten Pkw-Fahrern die Möglichkeit zu geben, Fahrpraxis zu sammeln. Die Begleiter sind meist Eltern oder andere Verwandte. Das Modellprojekt "Begleitetes Fahren ab 17" startete 2004 in Niedersachsen, mit engagiertem Einsatz der Landesverkehrswacht Niedersachsen. In den darauf folgenden Jahren folgte Bundesland auf Bundesland dem niedersächsischen Beispiel und schloss sich dem Modellversuch an. Seit 2008 ermöglichen alle Bundesländer ihren Jugendlichen ab 17 Jahren den Führerscheinerwerb Klasse B und nach der Führerscheinprüfung das begleitete Autofahren. 17. Juli 2010: Schülerlotsenwettbewerb Innenminister Joachim Herrmann: "Schülerlotsen sorgen täglich bei Wind und Wetter für Sicherheit ihrer Mitschüler – Engagement verdient Respekt und höchstes Lob" – Minister ehrt Sieger des Landesentscheids in Erlangen Innenminister Joachim Herrmann: "Die 14 Schülerlotsen aus unseren sieben Regierungsbezirken, die zum heutigen Landesentscheid im Schülerlotsenwettbewerb angetreten sind, sind alle Gewinner. Sie sorgen täglich bei Wind und bei Wetter für die Sicherheit ihrer Mitschüler, unserer Kinder. Dafür sind wir Ihnen sehr dankbar. Dieses Engagement verdient unseren größten Respekt", sagte Herrmann im Beisein des Vizepräsidenten der Landesverkehrswacht Bayern e.V., Günther Fuchs, heute in Erlangen. Mehr als 30.000 Ehrenamtliche sorgen in Bayern täglich als Schulweghelfer, Schülerlotsen, Schulbusbegleiter und Schulbuslotsen für einen sicheren Schulweg. Herrmann: "Um diese stolze Zahl beneiden uns andere Bundesländer zu Recht. Bayern stellt mehr als die Hälfte aller bundesweit ehrenamtlich tätigen Schulweghelfer. Besonders freut mich, dass mehr als 14.000 Schülerinnen und Schüler Verantwortung für die Sicherheit ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler übernehmen. Dieses Engagement ist vorbildlich ". Dieser ehrenamtliche Dienst ist neben der professionellen Verkehrssicherheitsarbeit der Bayerischen Polizei von unschätzbarem Wert für die Schulwegsicherheit. Herrmann betonte, dass sich seit 1980 an Überwegen, die durch die Schulwegdienste zusätzlich gesichert werden, kein einziger tödlicher Unfall mehr ereignet habe. Noch 1975 seien 35 Kinder auf ihrem Schulweg ums Leben gekommen. Herrmann: "Wir dürfen uns aber keinesfalls bequem zurücklehnen. Auch in diesem Jahr registrierte die Bayerische Polizei bis Ende Juni bereits 211 Schulwegunfälle bei denen 233 Kinder zum Teil erhebliche Verletzungen erlitten. Glücklicherweise kam im Jahr 2010 bisher noch kein Kind ums Leben. Das ist auch ein Verdienst der Schülerlotsen, die Tag für Tag Großartiges Leisten. Ich freue mich über jeden zusätzlichen ehrenamtlichen Helfer, der bereit ist, diese verantwortungsvolle Aufgabe für seine Mitmenschen zu übernehmen", betonte Herrmann und ergänzte: "Mein Ziel ist es, an jeder bayerischen Schule einen Schulwegdienst sicherstellen zu können". Die 14 besten Schülerlotsen Bayerns mussten zunächst in einer Vorrunde auf Kreisebene einen kniffligen Fragebogen-Test bestehen. Auch beim folgenden Bezirksentscheid war es nicht einfach, sich durchzusetzen. Die jungen Verkehrshelfer stellten erneut ihre Fachkompetenz und ihr Wissen in einem praktischen und in einem theoretischen Test unter Beweis. Hier kam es vor allem auf das Reaktionsvermögen und das Schätzen der Geschwindigkeit herannahender Fahrzeuge und deren Anhalteweg an. Die 14 Schülerlotsen, die zum Landeswettbewerb antraten, wiesen in allen Testbereichen hervorragende Leistungen auf. Abschließend dankte Herrmann der Landesverkehrswacht Bayern e.V. und den Verkehrserziehern der Bayerischen Polizei: "Die Schülerlotsen werden von den Schulen zusammen mit den Eltern ausgewählt, von der Polizei ausgebildet und von der Verkehrswacht intensiv betreut. Dieses Konzept ist ein Erfolgsmodell, das es zu sichern und auszubauen gilt. Deshalb danke ich der Landesverkehrswacht Bayern e.V. und den Verkehrserziehern der Bayerischen Polizei für ihr großartiges Engagement bei der Ausbildung und Betreuung der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer".
30. Juni 2010: Gute Fahrt! Mit dem Abstandsregler Distanz zum Vordermann wahren Lange Autofahrten sind anstrengend Ungenügender Sicherheitsabstand war 2008 laut Bundesstatistik bei 43.000 Unfällen mit Verletzten und Getöteten die Ursache, das sind rund 13 Prozent aller Unfälle dieser Kategorie. Auf Autobahnen waren es sogar 29 Prozent. Der Automatische Abstandsregler (ACC) kann eine große Entlastung des Fahrers sein, ohne ihm allerdings die Verantwortung zu entziehen. ACC bremst und beschleunigt auf Basis eines Geschwindigkeitsreglers selbsttätig und passt den vom Fahrer definierten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug an. Nähert man sich einem vorausfahrenden Fahrzeug oder schert ein Fahrzeug vor dem eigenen Fahrzeug ein, bremst ACC sanft ab und sorgt so dafür, dass der Abstand eingehalten wird. Ist die Fahrbahn wieder frei, beschleunigt ACC das Auto bis zu der vom Fahrer eingestellten Wunschgeschwindigkeit. Bei allem bleibt der Fahrer stets Herr der Entscheidungen: Er kann den Abstandsregler durch Gas geben übersteuern oder durch Bremsen abschalten. Die Umfeldsensorik von ACC kann auch für andere Sicherheitssysteme
genutzt werden, zum Beispiel für den vorausschauenden Notbremsassistenten.
Erkennt dieses ein potenzielles Hindernis, beispielsweise ein stark
bremsendes Fahrzeug, wird die Bremse Beispiel: Bei 100 km/h legt ein Auto pro Sekunde knapp 28 Meter zurück. 11. Juni 2010 Innenminister Joachim Herrmann: "60 Jahre
Landesverkehrswacht Mit Stolz darf die Landesverkehrswacht Bayern auf sechs Jahrzehnte
erfolgreiche Verkehrssicherheitsarbeit mit großen Know-how und
bemerkenswertem ehrenamtlichen Engagement zurückblicken. 140 Verkehrswachten
in Bayern mit mehr als 33.000 Mitgliedern arbeiten zusammen mit den
Behörden eng und intensiv an der Verkehrssicherheit und damit für
ein sicheres Leben der Menschen in Bayern. 01. März 2010 Innenminister Joachim Herrmann: "Alkohol
am Steuer ist eine der Hauptunfallursachen – Startschuss für
neue Plakataktion der Landesverkehrswacht Bayern" Gerade junge Leute, für die in der zweijährigen Probezeit nach Erwerb des Führerscheins eine 0,0 Promille Grenze gilt, seien eine wichtige Zielgruppe, so Herrmann. Herrmann bedankte sich bei Präsident Schneider und den Sponsoren für die Kampagne: "Die Aktion ist gut gemacht und wird ihre Wirkung nicht verfehlen. Ich bin überzeugt, dass wir damit dem Kampf gegen Alkohol im Straßenverkehr wichtige zusätzliche Impulse geben können." 10.09.2009 - Innenminister Joachim Herrmann: "Zum Schulanfang runter vom Gas, aufmerksam und bremsbereit!" – 116.000 ABC-Schützen werden eingeschult – Appell zu angepasstem Verkehrsverhalten im Umfeld von Schulen. Innenminister Joachim Herrmann appelliert rechtzeitig vor Schulbeginn am 15. September 2009 an alle Verkehrsteilnehmer: "Ab Dienstag sind nach den Ferien wieder 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche, darunter 116.000 ABC-Schützen in ganz Bayern auf den Straßen unterwegs. Deshalb appelliere ich an alle Verkehrsteilnehmer: Runter vom Gas! Seien Sie im Umfeld von Schulen stets aufmerksam und bremsbereit!" Herrmann fuhr fort: "In Bayern gibt es aktuell knapp 31.000 Freiwillige, die als Schulweghelfer, Schülerlotsen, Schulbusbegleiter oder als Schulbuslotsen täglich den Schulweg unsere Kinder sichern. Bayern hat also mehr Schulweghelfer als alle anderen Bundesländer zusammen. Dies ist unter anderem der Grund, dass wir seit 1980 keinen tödlichen Schulwegunfall auf gesicherten Schulwegen hatten. Wir sollten deshalb alles dafür tun, dass dies so bleibt! Deswegen brauchen wir möglichst im Umfeld aller Schulen diese zusätzliche Sicherheit und noch mehr Freiwillige. Ich bitte alle Interessierten, sich zu melden und wenigstens einen Tag in der Woche diesen anspruchsvollen Dienst für unsere Schulkinder zu leisten." Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Landesverkehrswacht Bayern, Günter Fuchs, und dem Geschäftsführer der Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule – Sicher nach Hause", Walter Schwab, wies Herrmann auf ein breites Spektrum gemeinsamer Maßnahmen hin, mit denen die Sicherheit der Schulkinder auf dem Schulweg gewährleistet wird. "Bereits vor Schulbeginn hat die Bayerische Polizei mit mehr als 100.000 bayerischen ABC-Schützen ein Schulwegtraining durchgeführt. Anhand praktischer Übungen konnten die Kinder, zum Teil in Begleitung ihrer Eltern, dabei das sichere Überqueren der Fahrbahn oder das richtige Verhalten beim Einfahren eines Schulbusses in die Haltestelle trainieren. Im letzten Schuljahr haben wir mit circa 130.000 Kindern der vierten Jahrgangsstufe in der Jugendverkehrsschule trainiert, wie sie sich mit dem Rad sicher im Straßenverkehr bewegen müssen", sagte Herrmann und fuhr fort: "Schulbus und Bahn sind für die Kinder das sicherste Transportmittel. So arbeiten wir auch mit den Schulbusfahrern eng zusammen. Die Polizei hat bei landesweit 91 Schulungsveranstaltungen mehr als 900 Schulbusfahrer mit den spezifischen Erfordernissen der Kinder vertraut gemacht. Bei den gerade zu Schuljahresbeginn durch Schulbuskontrollen der Polizei ist die Beanstandungsquote äußerst niedrig, was ich nicht zuletzt auf diese Sensibilisierung zurückführe." Herrmann verwies auf die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Landesverkehrswacht und der Gemeinschaftsaktion: "Deren ungeheurem Engagement ist es zu verdanken, dass wir in Bayern aktuell knapp 31.000 Freiwillige als Schulweghelfer, Schülerlotsen oder Schulbusbegleiter im Einsatz haben. Diese Anzahl ist mehr als beeindruckend. In Bayern leisten mehr Ehrenamtliche auf Schulwegen ihren verantwortungsvollen Dienst für die Schulkinder als im Rest der Bundesrepublik zusammengenommen." Herrmann verwies allerdings darauf, dass man noch deutlich mehr Freiwillige für den Schulwegdienst benötige, um alle bayerischen Schulen mit dieser wichtigen Dienstleistung versorgen zu können: "Die ehrenamtlichen Helfer, die bei Wind und Wetter auf den Schulwegen für unsere Kinder sorgen, sind mitverantwortlich für den Umstand, dass wir seit 1980 an Überwegen, die durch Schulwegdienste gesichert werden, keinen einzigen tödlichen Verkehrsunfall mehr registriert mussten." Im vergangenen Schuljahr seien insgesamt 629 Schulwegunfälle registriert worden, bei denen 751 Kinder verletzt wurden und auch zwei Kinder tödlich verunglückt sind. 2009 zeichne sich bisher erfreulicherweise eine Abnahme bei der Anzahl der Unfälle um 14 Prozent und bei der Anzahl der verletzten Kinder drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab. Herrmann wies zum Abschluss darauf hin, dass die Polizei wie jedes Jahr in den ersten drei Wochen nach Schulbeginn im Umfeld von Schulen intensiv den Verkehr überwachen werde: "Wir konzentrieren uns dabei auf die Geschwindigkeit , auf Rotlichtverstöße und auf rücksichtsloses und behinderndes Parken vor den Schulen. Ich appelliere nochmals an alle Verkehrsteilnehmer: "Stellen Sie sich in den nächsten Wochen im Umfeld von Schulen auf die Kinder ein, fahren Sie vorsichtig und seien Sie stets aufmerksam und bremsbereit." Herrmann bedankte sich bei allen Partnern und den vielen ehrenamtlichen Helfern, die für die Sicherheit der Schulkinder im Straßenverkehr sorgen: "Ihr Einsatz ist wirkungsvoll und ihnen gebührt höchster Dank und Anerkennung für ihren Dienst an unseren Kinder!"
Rede von Horst Schneider Präsident der Landesverkehrswacht Bayern e.V. anlässlich des Fototermins der Plakatkampagne: „Abstand!“ Sehr geehrter Herr Minister, seit Jahrzehnten sind die Verkehrswachten aktiv, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Der Einsatz von Landstraßenplakaten hat dabei eine besondere Bedeutung, denn sie ermöglichen es, jeden Tag sehr viel Verkehrsteilnehmer direkt im Straßenverkehr zu erreichen. Jedes Jahr plakatieren die Ehrenamtlichen der 140 bayerischen Verkehrswachten 6 verschiedene Plakatmotive. So tritt aufgrund der Abwechslung kein Gewöhnungseffekt bei den Kraftfahrern ein. Das neue Plakat „Abstand!“ wird von Mai bis Juni an über 1200 Plakatständern an den bayerischen Straßen aushängen. Über 2100 weitere Plakate weisen in Rathäusern, Kommunen, Betrieben und Bauhöfen auf die Abstandsproblematik hin. Ich freue mich, dass wir für dieses Plakat neben unseren bewährten Partnern von BG Bau und DVR auch die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern als Partner gewinnen konnten. In Bayern ereigneten sich im vergangenen Jahr 31.302 Unfälle aufgrund zu geringen Abstands, dabei wurden 10.647 Menschen verletzt und 43 getötet. Wegen unangepasster Geschwindigkeit starben gab es 20.229 Unfälle mit 11.163 Verletzten und 265 Verkehrstoten. Neben der allgemeinen Problematik von zu geringem Abstand und zu hoher Geschwindigkeit im Straßenverkehr, ist uns natürlich auch die Sicherheit der Mitarbeiter der Straßenbetriebsdienste und der Straßenbauer ein wichtiges Anliegen. Hierzu werden Sie verehrter Herr Minister ja gleich einige Ausführungen machen. Ich danke Ihnen und Ihrem Hause sehr für die gute Zusammenarbeit und freue mich, dass wir heute gemeinsam unser neues Plakat der Presse vorstellen können. Plakataktion der Landesverkehrswacht Innenminister Herrmann: "Bitte halten Sie ausreichend Sicherheitsabstand!"
"Wer rücksichtsvoll und mit ausreichendem Abstand fährt, schützt sich und andere", betonte Herrmann. Ungenügender Abstand und zu hohe Geschwindigkeit gehören zu den Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit Personenschaden. In Bayern ereigneten sich im vergangenen Jahr 31.302 Unfälle aufgrund zu geringen Abstands, dabei wurden 10.647 Menschen verletzt und 43 getötet. Wegen überhöhter Geschwindigkeit gab es 20.229 Unfälle mit 11.163 Verletzten und 265 Verkehrstoten. Abstand - Plakataktion der Landesverkehrswacht Innenminister Herrmanns Appell galt insbesondere auch dem Schutz der Straßenwärterinnen und Straßenwärter: "Die Frauen und Männer in Orange sorgen dafür, dass Bayerns Straßen sicher befahren werden können. Wir statten unsere Straßenwärterinnen und Straßenwärter laufend mit modernen Sicherungsfahrzeugen und Schutzausrüstungen aus. Und trotzdem kamen in den letzten zwei Jahren drei Straßenwärter bei der Ausübung ihres Berufs ums Leben. Wir müssen alles tun, um solche Unfälle zu vermeiden." Die Plakataktion diene dazu, so Herrmann, den Autofahrer auf die Gefahren hinzuweisen, die durch rücksichtloses oder unüberlegtes Fahren entstehen – Gefahren für die Mitarbeiter im Betriebsdienst, für Bauarbeiter oder auch für Passanten. Herrmann dankte den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Landesverkehrswacht dafür, dass sie tagtäglich mit verschiedenen Aktionen wichtige Beiträge für mehr Verkehrssicherheit leisten. Herrmann und Schneider klebten heute das erste neue "Abstand!"-Plakat. Über 1.200 der Plakate werden im Mai und Juni an den Plakatständern der Verkehrswachten an den bayerischen Straßen aushängen. Mehr als 2.100 weitere Plakate weisen in Rathäusern, Kommunen, Betrieben und Bauhöfen auf die Abstandsproblematik hin. "Ich freue mich, dass wir für diese neue Plakataktion neben unseren bewährten Partnern von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) auch das bayerische Innenministerium als Partner gewinnen konnten", betonte Landesverkehrswachtpräsident Schneider.
Wir wünschen Ihnen eine guten und unfallfreien Start in die Winter-Urlaubssaison 2010/2011 !
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